Ist mein Geld sicher?

Die Corona-Krise verunsichert Sparer und Verbraucher. Viele fragen sich, wie sicher ihr Geld ist – und ob sie jetzt nur noch bar bezahlen sollten. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Einlagen und Bargeld.

1.    Gefährdet die Corona-Krise meine Spareinlagen bei der Raiffeisenkasse? 
Nein. Aufgrund der aktuellen Situation sind viele Menschen, besonders ältere, verunsichert. Dazu besteht kein Grund. Die Ersparnisse sind absolut sicher und jeder kann stets darüber verfügen.
Die Südtiroler Raiffeisenkassen stehen für Stabilität und Sicherheit und orientieren sich in ihrer Geschäftspolitik nach wie vor an den traditionellen Raiffeisen-Werten der Selbsthilfe, Selbstverantwortung und gesellschaftlichen Solidarität. Die Raiffeisenkassen sind verlässliche Partner - sie genießen Vertrauen, weil sie vor Ort für ihre Mitglieder und Kunden arbeiten und in der Lage sind, rasch und unkompliziert Lösungen anzubieten. Dies gilt besonders in Krisenzeiten.

2.    Kann es sein, dass es zu Engpässen beim Bargeld kommt?
Nein. Die Bargeldversorgung ist und bleibt gewährleistet

 

3.    Werden Coronaviren durch Bargeld übertragen?
Nein. Es gibt kein erhöhtes Infektionsrisiko durch Bargeld! Da Geldscheine und Münzen aber oft den Besitzer wechseln, sind diese ähnlich keimbelastet wie Türgriffe von öffentlichen Lokalen. Deshalb gelten bei Bargeld (wie auch bei Gelausgabeautomaten und POS-Geräten) dieselben hygienischen Vorsichtsmaßnahmen wie bei anderen Gegenständen des alltäglichen Gebrauchs: nach Kontakt gründlich und regelmäßig die Hände waschen!

 

4.    Soll ich jetzt nur noch mit Karte bezahlen?
Aus hygienischen Gründen ist es ratsam, so gut es geht auf Bargeld zu verzichten. Bitte nutzen Sie verstärkt bargeldlose Zahlungsmittel wie die Raiffeisen Bankkarte oder die Kreditkarte. Beträge bis zu 25,00 Euro können auch mit der NFC-Funktion einfach und schnell kontaktlos beglichen werden. Dann gerät die Zahlkarte nicht in die Hände von Dritten und jeglicher Kontakt mit PIN-Pads von POS-Geräten wird vermieden.

 

5.    Wie werden sich die Märkte weiterentwickeln? Wird es wegen der Corona- 
Krise noch zu weiteren Kursrückgängen an den Aktienmärkten kommen?

Die technischen Investoren haben ihre Positionen einmal bereinigt. Generell ist dies ein Anzeichen für eine baldige Bodenbildung. Doch die Gewinn- und Dividendenaussichten vieler Unternehmen verschlechtern sich heute dramatischer als 2008. Das ist das Menetekel, das für weitere Kursrückschläge sprechen würde.

Derzeit ist es schwierig vorherzusagen, wie stark die Corona-Krise die Unternehmen im Einzelnen trifft. Wo es Verlierer gibt, gibt es aber auch Gewinner. 

 

6.    In Börsencrash-Zeiten veranlagt bleiben oder aussteigen? Was soll ich jetzt tun?
Die derzeitige Situation an den Finanzmärkten verunsichert viele Anleger. Das ist verständlich. Seit Beginn 1970 war der Weltaktienmarkt mehr als 20 Krisen ausgesetzt. Mal waren die Rückschläge weniger gravierend, mal mehr. Eines hatten diese Krisen der Vergangenheit allerdings gemein: die Erholung, die im Anschluss daran stattfand.

Den letzten größeren Börsencrash gab es im Jahr 2008 – die sogenannte Lehmann-Krise. Der Kurseinbruch belief sich auf fast 50 %. Dieser Einbruch war nach etwa drei Jahren nahezu komplett ausgebügelt.

Angst ist ein schlechter Ratgeber in Bezug auf Entscheidungen am Aktienmarkt. Hat sich an den Grundlagen Ihrer Anlageentscheidung etwas geändert – am Investitionszeitraum, der Risikobereitschaft etc.? Dann sind möglicherweise Anpassungen nötig. Ist dem nicht so, agieren Sie besonnen. Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Raiffeisenberater, gemeinsam werden Sie eine sinnvolle Strategie erarbeiten.
 

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