Die Geschichte des Papiergeldes

Bis ins tiefe Mittelalter wurde in Europa mit Münzgeld gehandelt und bezahlt. Die intensive weltweite Ausdehnung des Handels gegen Ende des 14. Jahrhunderts erforderte jedoch ein praktischeres und günstigeres Zahlungsmittel als das Münzgeld.

Im weit entfernten China wurde bereits im 11. Jahrhundert das Papiergeld „Jiaozi“ erfunden und als Alternative zur Münze akzeptiert. Die neu gedruckten Geldscheine konnten jederzeit gegen einen anderen Wertgegenstand, in der Regel Münzen, eingetauscht werden. Die chinesischen Händler mussten nun nicht mehr die schweren Münzen bei sich tragen, um Geschäfte abzuschließen.

Die Grundlage für die Erfindung des Papiergeldes lieferte die Jahrhunderte zuvor erfolgte Erfindung des Papieres. Marco Polo kam vermutlich als einer der ersten Europäer bei seinen China-Reisen mit den neuartigen Geldscheinen in Berührung. In Europa hingegen kam Papiergeld erst viel später in Umlauf. Die erste offizielle Banknote wurde erst 1661 in Stockholm ausgegeben. Danach entwickelten immer mehr Länder eigene Geldscheine und das Papiergeld trat seinen Siegeszug an.

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